Nihel in Indien
Mein FSJ in Indien 2012/2013
Dienstag, 28. Februar 2012
Sonntag, 26. Februar 2012
Urlaubsfeeling in Pondicherry
Im Anschluss auf unseren Run, gab es erst noch einmal ein richtig schln deftiges indisches Frühstück, befor wir uns dann von unseren Bussen zu einem Strand chauffieren ließen! Dort pletscherten wir gemeinsam mit den Kids noch ein bisschen im Meer herum und ließen uns von den Wellen "umhauen";) - und zwar in voller Montur, also komplett bekleidet!!!
Nun ja, um ca. 13.00 Uhr gings dann wieder zurück zu unserem "Camp" , wo wir dann noch ein richtig schönes MIttagessen genosse und uns dann so langsam wieder auf den Heimweg begaben...
Sonntag, 19. Februar 2012
Gefühlschaos - die Achterbahn der Gefühle ...
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Nun hoffe ich Euch mit meinem Gefühlschaos nicht zu sehr verwirrt zu haben und noch verständlich genug geschrieben zu haben!!! Hoffentlich beim nächsten mal wieder ein „erholterer“ Bericht! ;)
Mittwoch, 11. Januar 2012
Eeendlich in Indien - die ersten Einddruecke!!
So dala - nun bin ich also tatsaechlich eeeendlich in Indien angekommen!! Es war eine unglaubliche lange Reise: Um 8.00 Uhr morgens traf ich mich schon mit Familiy und Freunden am Flughafen und wir genossen noch die letyten Minuetchen gemeinsam beim Cafe befor es dann fuer mich entgueltig Abschied nehmen hies. Um kurz nach neun war es dann auch schon so weit und es wurde Zeit einzuchecken...komisches Gefuehl! Obwohl ich nun schon so gut wie im Flugzeug sas, kam es mir alles immer noch so unrealistisch vor, wie als wuerde ich nur mal eben fuer kurze Zeit in Urlaub fahren. Allein die ernsten und traurigen Gesichter meiner Freunde und meiner Familie waren es, die mich etwas wach ruettelten bzw. wenigstens ein bisschen Realitaet in mein ganzes ,lassen iwr es Gefuehlschaos nennen, brachten. Nun ja, nun endlich im Flugzeug sitzend, hatte ich nun mit einem mulmigen Gefuehl im Magen zu kaempfen - es war ein gemischtes Gefuehl von Trauer, Angst, Aufregung, Neugierde und Freude. Das Gefuehl der Trauer konnte ich allerdings schon sehr schnell durch die lieben Abschiedsgeschenke - in Form von selbstgeschreibenen und mit Fotos beklebten Kalender - bekaempfen. Danke Euch allen nochmal von Herzen dafuer!!! \
Unser Flieger startete um etwa 10:30 am Munich Airport. Im Flieger traf ich bereits Mara und Celine, auch 2 Indien-Freiwillige. Gmeinsam flogen wir gute 7 h bis nach Abu-Dhabi unserer Zwischenhalt! Dort angekommen, kamen schon die ersten Ustellungen auf uns zu - das heisse, tropische Klima und die Zeitumstellung. In Arabien war es nun naemlich schon halb 8 abends - glatte 3h der deutschen Zeit voraus...Wir trafen schlieslich auch noch die anderen der Indien-Connection, die aus Frankfurt angeflogen kamen. Und nach 3h Aufenthalt in Abu Dhabi gings dann um genau 22:10 (arabische Zeit!) los und ab nach Bangalore in Indien. - dort kamen wir um ca. 4.00 Uhr in der Frueh an, wobei allerdings wieder eine Zeitumstellung bedacht werden muss. Die indische Zeit liegt naemlich der arbischen nochmal 1h voraus...also fuer alle die mich eventuell vorhaben anzurufen: Bitte bedenkt, dass die indische Zeit der deutschen insgesamt 4 h voraus liegt! Also ja nicht spaeter als bei Euch 20:00 Uhr anrufen! :) Nun, ja wir waren also nun endlich um 4 Uhr morgens in Indien angelangt, allerdings stand noch eine 2h Busfahrt befor. Foellig fix und foxi strengte auch ich mich noch eine Weile an die Fasyinationen, die die Stadt Bangalore und bot, durch das Busfenster mityubekommen bevor mich dann die Muedigkeit besiegte... Um ca. halb 7 Uhr morgens waren wir dann endlich an unserem Camp angekommen!!! Aus dem Bus ausgestiegen, war ich sogleichyiemlich ueberwaeltigt von der berauschenden Natur - es war wie im Traum und noch viel besser! Wir waren sozusagen mitten im Dschungel und man hoerte inmitten von Baeumen, Palmen un weiterem Gestruepp, die Laute von verschiedensten Tieren. Dass kleine, wahnsinnig suesse Aeffchen Bewohner unseres Camps sind und uns meist sehr neugierig begaffen, ist fuer mich immer noch unvorstellbar toll! :) Nun ja, unser Gepaeck erst mal ausgeladen, wurden wir auf 2-er Zimmer aufgeteilt und fielen nicht viel spaeter auch schon in den Schlaf! Um ca. 14.00 Uhr Ortszeit waren wir dann erst wieder wach - genau richtig yum Fruehst... - aehhh sorry, diese Zeitumstellung mahct mich immernoch total wahnsinnig ;) ich meinte natuelich henau richitg zum Mittagessen! ;) Leckeres indisches Essen mit Reis, verschiedensten indischen Saucen, Naan-Brot und Pappadam gabe es - mhhhh jammie. Fuer mich als Indisches Essen Liebhaberin einfach ein Traum! :) Gelich im Anschluss machte ich mich auf den Weg ins nahegelegene Dorf und machte schon meine Ersten Erfahrungen in diesem mir noch so fremden Land, wovon ich immer noch sooo... begeistert bin: Ich traf auf dem Weg naemlich 2 kleine Kinder, ungefaehr im Alter von 6 Jahren. Sie kamen im Vorbeigehen etwas schuechtern, aber trotydem strikt auf mich zu und ein Maedchen recihte mir die Hand und meinte auf Englisch: *Thank You* und *Whats your name?" Ich war total geruehrt von der lieben und offen Art der Kinder hier, unterhielt mich noch eine Weile mit den beiden -soweit es die Verstaendigung erlaubte- und setzte schlieslich meinen Weg ins Dorf fort. "Die Kuehe in Indien sind heilig" - diese immer weider gehoerte Klausel durfte ich nun selbst in Life miterleben...im Dorf angelangt, sah ich naemlich vor fast jedem Haus eine Kuh angekettet und bestens versorgt, stehen! ;) Es war und ist fuer mich immer noch alles wie im Film un dich gany immer noch nicht so richtig fassen das ich hier bin!!! Gegen Abend ging ich mit Sylvia und Christine nochmals ins Dorf und wir wurden wieder von Kindern angesprochen - allerdings diesmal von fast einem Dutzend Kinder! Sie fragten bestimmt 1000...mal wie wir hiesen und dass wir so "beautiful" seien und komischer weise auch wie unsere Eltern dennheissen wurden. Ich muss sagen am Anfang war ich immernoch yiemlich fasyniert und geruehrt von dieser Offenheit der Kinder hier, doch als wir dann ploetylich eine ganze Mannschft hinter uns herlaufen hatten und schlieslich auch noch einen aelteren bettelten mann, fuehlte ich mich persoenlichum ehrlich yu sein etwas bedraengt bzw. auch etwas veraengstigt, auch wenn ich manche der Kinder trotzdem wirklich suess fand. Nun ja, aber um zu vermeiden, dass die uns bis nach "Hause" ins Camp begleiten wuerden bzw. gar nicht mehr von uns weg kommen wuerden, tat auch ich einen auf "ignorant". So kamen wir dann auch doch wieder nur zu dritt anstatt zu 10 oder 20 zurueck in unserem Camp an!! ;) Ja hier werden wir nu auch noch bis zum 17..01.beliben und verschiedene Seminare ueber Idien anhoeren bevor wir uns dann in unsere Projekte auteilen werden!
Montag, 2. Januar 2012
Endlich meines Ziels bewusst !!!
Wuhuuuuuuuuu - so dala, wäre hätte das gedacht, dass auch ICH nun eeendlich realisieren kann, dass ich nun in genau 1 Woche für 1 ganzes Jahr nach Indien Fliege?! Gestern und die Tage davor kamen die Abschiede einfach so über mich, ich habe einfach - so blöd es klingt - 0,00 gecheckt, was überhaupt los ist... vielleicht aus Angst vor dem Neuen, vielleicht weil ich einfach doch erst mal mit der Trauer der ersten Abschieder fertig werden musste?? - Ich weiß es nicht! ^^ Doch nun darf auch ich endlich der Realität in die Augen schauen - gestärkt durch das Zureden von Freunde, der Hilfe und Unterstützung anderer mir wichtigen Menschen und vor allem durch die im Laufe der Zeit gewonnene veränderte Lebenseinstellung bzw. Selbstwahrnehmung - wofür ich im Übrigen so dankbar bin diese erhalten zu haben und auf die ich sehr stolz bin ! Nun habe ich wirklich alle Grundlagen stabilisiert, um mich volller Kraft in das Wagnis "1 Jahr in Indien" zu begben.
Hola la, ich muss bemerken, dass ich ziemlich unverständlich geschreiben hab. - Nun ja, zum besseren Verständnis folgt als nächstes ein Bericht über meine Motivation für mein Auslandsjahr bzw. warum ich vor gut einem halben Jahr beschlossen hatte für 1 Jahr nach Indien zu fliegen:
(Im Übrigen ist der nachfolgende Bericht mein Motivationsschreiben gewesen - dank ihm wurde ich unter anderem von 1000...von Freiwilligen ausgewählt! )
Hola la, ich muss bemerken, dass ich ziemlich unverständlich geschreiben hab. - Nun ja, zum besseren Verständnis folgt als nächstes ein Bericht über meine Motivation für mein Auslandsjahr bzw. warum ich vor gut einem halben Jahr beschlossen hatte für 1 Jahr nach Indien zu fliegen:
(Im Übrigen ist der nachfolgende Bericht mein Motivationsschreiben gewesen - dank ihm wurde ich unter anderem von 1000...von Freiwilligen ausgewählt! )
Eeendlich das Abitur in der Tasche!!! Doch was nun??? Es fühlt sich alles so komisch an - bis vor kurzem saß ich noch bequem in der Schulbank und musste mir noch nie so viele Sorgen um meine Zukunft machen wie jetzt nach meinem Schulabschluss. Meiner Meinung nach wird man in der Schule viel zu wenig auf die Zeit nach dem Abitur vorbereitet, denn diese Zeit ist für manch einen gar nicht so einfach. Man wird plötzlich aus den gewohnten Fugen gerissen und die Verantwortung, die all die Jahre zuvor noch gewisser Maßen die Lehrer getragen haben, wird nun auf einen Schlag ohne Vorwarnung jedem selbst aufgebürdet. Plötzlich merkt man, dass einen Passivität nicht mehr weiter bringt und, dass man nun - wenn man seine Träume verwirklichen will - die Zügel selbst in die Hand nehmen muss. Und nach dieser bereits nicht gerade einfachen Erkenntnis bahnt sich auch schon wieder das nächste Problem an: Aktiv zu werden, wenn man seine Ziele und Träume nämlich schon kennt ist wesentlich einfacher, als wie wenn diese für einen noch in der Schwebe hängen und noch nicht so ganz zu einem durchgedrungen sind. Zum besseren Verständnis, stelle man sich einen alten Spiegel vor, in den man gewillt ist reinzuschauen; welcher allerdings schon so alt und verdreckt ist, dass man sein Spiegelbild darin nur verschwommen zu erkennen vermag. Genau so war es auch bei meinen Zielen, Träumen und Wünschen, die zunächst erst noch verschwommen bzw. nur umrisshaft zu erkennen waren. Ich selbst wusste innerlich zwar schon lange, dass ich mich von Herzen für Indien und die Medizin interessiere und dass ich gerne in Indien Hilfe leisten würde. Doch all die Jahre waren Indien und die Medizin eben zunächst einmal nur Träume und Wünsche; erst jetzt nach meinem Schulabgang rückten eben diese Träume immer näher heran und ich realisierte, dass es nun an der Zeit ist und ich kurz davor stehe diese verwirklichen zu können bzw. dass ich nun die Zeit und vor allem das Potential dazu hätte. Und ich denke, dass eben genau die Tatsache, dass das alles nun unmittelbar bevorstand mich etwas erschrocken hat, sodass meine Angst wie der Schmutz auf dem alten Spiegel meine wahren Ziele und Träume – mein Spiegelbild – überdeckt hat. So wie es, um einen alten verdreckten und vielleicht sogar verrostetet Spiegel wieder auf Fordermann zu bringe, Zeit, Geduld und vor allen Dingen harte Abreit bedarf, so habe auch ich viel Zeit gebraucht, um zu erkennen was ich wirklich will: ich habe viel nachgedacht und habe mich bei verschiedenen Organisationen erkundigt. Ich hab in mich hineingehört und mich gefragt, was ich denn überhaupt will, was mich interessiert und was ich später einmal machen will. Lange Zeit sind mir die Antworten auf diese Fragen noch verborgen geblieben, sodass ich vorübergehend im Bio-Supermarkt als Kassiererin zu arbeiten begonnen habe, um wenigstens etwas Geld zu verdienen. Doch schnell merkte ich, dass ich mich die ganze Zeit im Kreis drehe und einfach nicht voran komme. Die Arbeit im Bio-Supermarkt war so einseitig und langweilig und ohne jegliche Herausforderungen. An diesem Punkt merkte ich zum ersten Mal, was mir fehlt – nämlich herausgefordert zu werden. Ich brauche Herausforderung, um mich weiterentwickeln zu können. Meine Neugierde ist zu groß, als dass ich jeden Tag dieselbe Tätigkeit als Kassiererin ausführen könnte. Nicht einmal die Ware, die ich über das Laufband ziehe, ändert sich. In diesem Laden bleibt einfach alles immer beim Alten – und ich spürte dass ebenso mein Geist beim Alten zu blieben schien und zu stagnieren drohte. Der einzige Grund, der mich die 3 Monate, die ich in diesem Supermarkt arbeitete, dort hielt, war dass ich mich über meinen Gehalt nicht beschweren konnte und mir als Schulabgängerin nun endlich auch etwas leisten konnte. Doch bald merkte ich, dass ich dieses viele Geld gar nicht brauche. Viel wichtiger war es mir eine Tätigkeit auszuüben, die mir auch Spaß macht, für die ich mich interessiere, die mich herausfordert und weiterbringt. Und so gelangte ich dann nach einer Weile endlich wieder auf die Antworten all meine Fragen bezüglich meine Zielen, Wünschen und Träumen: Meine anfänglichen Zukunftsängste erloschen allmählich, der Spiegel wurde immer reiner und ich erkannte mich und mein wahres Spiegelbild wieder. Ich wusste endlich wieder, was mich ausmacht und was ich will bzw. wofür ich lebe, wofür mein Herz schlägt Und nun kann ich endlich wieder in Worte fassen, warum ein Auslandsjahr – am besten eins in Indien und im medizinischen Bereich ,machen möchte: Zum einen ist es meine so großen Neugierde nach anderen Sitten und Kulturen, die ich sehr gerne miterleben und selbst leben möchte. Ich möchte neue Erfahrungen sammeln, mich neunender Herausforderungen stellen, um mich endlich weiterentwickeln zu können und neues zu lernen. Ein Auslandsjahr würde mir genau das bieten, was ich mir so sehr wünsche – nämlich ins kalte Wasser geschmissen zu werden, auf mich selbst gestellt sein und eine Arbeit ausführen, die nicht nur mich weiterbringt, sondern auch anderen Menschen hilft. Ich möchte nicht auf Geld angewiesen sein – ich möchte meine bisherigen Erfahrungen fortsetzen, dass Geld nicht alles ist, sondern man durch zwischenmenschliche Beziehungen und gutes Teamwork viel mehr Glück erfährt, als durch das Materielle. – Liebe ist es, die ich geben als auch selbst erfahren möchte. Dabei meine ich Liebe im Sinne von Nächstenliebe, unabhängig von Rasse, Kultur, Alter und Geschlecht,…. Diese würde ich gerne wenigstens ansatzweise zu erfüllen versuchen, indem ich eben Hilfe leiste in Ländern, wo diese auch wirklich benötigt wird!!!Ah ja, aber auch das folgende Lied spiegelt einen weiteren Aspekt meiner Motivation "auszuwandern" wieder:
Ja, liebe FREIHEIT!!! Ich freue mich von Herzen auf dich!!! :D
Mein Projekt ...
... nun endlich auch ein paar Infos zu dem Projekt, dem ich zugeteilt worden bin: Ich werde in einem Heim für Straßenkinder, im sogenannten "Ananya Trust" - 15 km vom Zentrum der Stadt Bangalore entfernt - arbeiten. Meine Aufgaben sort setzen sich aus folgenden Schwerpunkten zusammen: Unterrichten der Kinder in Englisch und Mathe, persönliche Nachhilfestunden, allgemeine Betreuung der Kinder und Organisation von Freitzeitprogrammen bzw. Spielen.Weitere Infos zu meinem Projekt gibt es auf dieser Homepage:
http://www.ananyatrust.in/
Und hier noch zwei Videos zu meinem Projekt:
Samstag, 31. Dezember 2011
Gefühlsverarbeitung ...
Abschied
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(von Nihel Stefania Marjanovic)
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