Hola la, ich muss bemerken, dass ich ziemlich unverständlich geschreiben hab. - Nun ja, zum besseren Verständnis folgt als nächstes ein Bericht über meine Motivation für mein Auslandsjahr bzw. warum ich vor gut einem halben Jahr beschlossen hatte für 1 Jahr nach Indien zu fliegen:
(Im Übrigen ist der nachfolgende Bericht mein Motivationsschreiben gewesen - dank ihm wurde ich unter anderem von 1000...von Freiwilligen ausgewählt! )
Eeendlich das Abitur in der Tasche!!! Doch was nun??? Es fühlt sich alles so komisch an - bis vor kurzem saß ich noch bequem in der Schulbank und musste mir noch nie so viele Sorgen um meine Zukunft machen wie jetzt nach meinem Schulabschluss. Meiner Meinung nach wird man in der Schule viel zu wenig auf die Zeit nach dem Abitur vorbereitet, denn diese Zeit ist für manch einen gar nicht so einfach. Man wird plötzlich aus den gewohnten Fugen gerissen und die Verantwortung, die all die Jahre zuvor noch gewisser Maßen die Lehrer getragen haben, wird nun auf einen Schlag ohne Vorwarnung jedem selbst aufgebürdet. Plötzlich merkt man, dass einen Passivität nicht mehr weiter bringt und, dass man nun - wenn man seine Träume verwirklichen will - die Zügel selbst in die Hand nehmen muss. Und nach dieser bereits nicht gerade einfachen Erkenntnis bahnt sich auch schon wieder das nächste Problem an: Aktiv zu werden, wenn man seine Ziele und Träume nämlich schon kennt ist wesentlich einfacher, als wie wenn diese für einen noch in der Schwebe hängen und noch nicht so ganz zu einem durchgedrungen sind. Zum besseren Verständnis, stelle man sich einen alten Spiegel vor, in den man gewillt ist reinzuschauen; welcher allerdings schon so alt und verdreckt ist, dass man sein Spiegelbild darin nur verschwommen zu erkennen vermag. Genau so war es auch bei meinen Zielen, Träumen und Wünschen, die zunächst erst noch verschwommen bzw. nur umrisshaft zu erkennen waren. Ich selbst wusste innerlich zwar schon lange, dass ich mich von Herzen für Indien und die Medizin interessiere und dass ich gerne in Indien Hilfe leisten würde. Doch all die Jahre waren Indien und die Medizin eben zunächst einmal nur Träume und Wünsche; erst jetzt nach meinem Schulabgang rückten eben diese Träume immer näher heran und ich realisierte, dass es nun an der Zeit ist und ich kurz davor stehe diese verwirklichen zu können bzw. dass ich nun die Zeit und vor allem das Potential dazu hätte. Und ich denke, dass eben genau die Tatsache, dass das alles nun unmittelbar bevorstand mich etwas erschrocken hat, sodass meine Angst wie der Schmutz auf dem alten Spiegel meine wahren Ziele und Träume – mein Spiegelbild – überdeckt hat. So wie es, um einen alten verdreckten und vielleicht sogar verrostetet Spiegel wieder auf Fordermann zu bringe, Zeit, Geduld und vor allen Dingen harte Abreit bedarf, so habe auch ich viel Zeit gebraucht, um zu erkennen was ich wirklich will: ich habe viel nachgedacht und habe mich bei verschiedenen Organisationen erkundigt. Ich hab in mich hineingehört und mich gefragt, was ich denn überhaupt will, was mich interessiert und was ich später einmal machen will. Lange Zeit sind mir die Antworten auf diese Fragen noch verborgen geblieben, sodass ich vorübergehend im Bio-Supermarkt als Kassiererin zu arbeiten begonnen habe, um wenigstens etwas Geld zu verdienen. Doch schnell merkte ich, dass ich mich die ganze Zeit im Kreis drehe und einfach nicht voran komme. Die Arbeit im Bio-Supermarkt war so einseitig und langweilig und ohne jegliche Herausforderungen. An diesem Punkt merkte ich zum ersten Mal, was mir fehlt – nämlich herausgefordert zu werden. Ich brauche Herausforderung, um mich weiterentwickeln zu können. Meine Neugierde ist zu groß, als dass ich jeden Tag dieselbe Tätigkeit als Kassiererin ausführen könnte. Nicht einmal die Ware, die ich über das Laufband ziehe, ändert sich. In diesem Laden bleibt einfach alles immer beim Alten – und ich spürte dass ebenso mein Geist beim Alten zu blieben schien und zu stagnieren drohte. Der einzige Grund, der mich die 3 Monate, die ich in diesem Supermarkt arbeitete, dort hielt, war dass ich mich über meinen Gehalt nicht beschweren konnte und mir als Schulabgängerin nun endlich auch etwas leisten konnte. Doch bald merkte ich, dass ich dieses viele Geld gar nicht brauche. Viel wichtiger war es mir eine Tätigkeit auszuüben, die mir auch Spaß macht, für die ich mich interessiere, die mich herausfordert und weiterbringt. Und so gelangte ich dann nach einer Weile endlich wieder auf die Antworten all meine Fragen bezüglich meine Zielen, Wünschen und Träumen: Meine anfänglichen Zukunftsängste erloschen allmählich, der Spiegel wurde immer reiner und ich erkannte mich und mein wahres Spiegelbild wieder. Ich wusste endlich wieder, was mich ausmacht und was ich will bzw. wofür ich lebe, wofür mein Herz schlägt Und nun kann ich endlich wieder in Worte fassen, warum ein Auslandsjahr – am besten eins in Indien und im medizinischen Bereich ,machen möchte: Zum einen ist es meine so großen Neugierde nach anderen Sitten und Kulturen, die ich sehr gerne miterleben und selbst leben möchte. Ich möchte neue Erfahrungen sammeln, mich neunender Herausforderungen stellen, um mich endlich weiterentwickeln zu können und neues zu lernen. Ein Auslandsjahr würde mir genau das bieten, was ich mir so sehr wünsche – nämlich ins kalte Wasser geschmissen zu werden, auf mich selbst gestellt sein und eine Arbeit ausführen, die nicht nur mich weiterbringt, sondern auch anderen Menschen hilft. Ich möchte nicht auf Geld angewiesen sein – ich möchte meine bisherigen Erfahrungen fortsetzen, dass Geld nicht alles ist, sondern man durch zwischenmenschliche Beziehungen und gutes Teamwork viel mehr Glück erfährt, als durch das Materielle. – Liebe ist es, die ich geben als auch selbst erfahren möchte. Dabei meine ich Liebe im Sinne von Nächstenliebe, unabhängig von Rasse, Kultur, Alter und Geschlecht,…. Diese würde ich gerne wenigstens ansatzweise zu erfüllen versuchen, indem ich eben Hilfe leiste in Ländern, wo diese auch wirklich benötigt wird!!!Ah ja, aber auch das folgende Lied spiegelt einen weiteren Aspekt meiner Motivation "auszuwandern" wieder:
Ja, liebe FREIHEIT!!! Ich freue mich von Herzen auf dich!!! :D
deinem aufsatz würde ich eine eins mit sternchen geben:p
AntwortenLöschenDankeee :) kommt auch vom Herzen :)
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